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Error-Handling Tribunal – MIT Persönlichkeiten

🎭 Persönlichkeiten AKTIV

In dieser Debatte sind die Persönlichkeits-Prompts aktiviert:

Modus: Tribunal (Adversarial Debate) · Modell: qwen3:30b-a3b-instruct-2507-q8_0 · Runden: 2 + Urteil · Datum: 27. Januar 2026
🙋 Benutzer
Ist das gutes Error-Handling oder defensives Over-Engineering?
def get_user(user_id: int) -> User | None:
    try:
        user = db.query(User).filter(User.id == user_id).first()
        if user is None:
            logger.warning(f"User {user_id} not found")
        return user
    except SQLAlchemyError as e:
        logger.error(f"DB error: {e}")
        return None
    except Exception as e:
        logger.error(f"Unexpected error: {e}")
        return None
Brauche ich den generischen Exception-Handler oder ist das Paranoia?
đŸŽ© AIfred Opening

Zu Ihrer Frage bezĂŒglich des Error-Handling-Verhaltens

Ein durchaus elegantes, ja sogar sophistisches Vorgehen, Lord Helmchen – man könnte sagen, es ist, indeed, ein feiner Balanceakt zwischen sorgfĂ€ltiger Vorsicht und der Gefahr, sich in ĂŒbertriebener PrĂ€zision zu verlieren.

Analyse des Codes

KomponenteBeurteilungBemerkung
SQLAlchemyError-HandlerSehr angemessenSpezifische Fehler aus der Datenbank werden korrekt abgefangen und protokolliert.
if user is None:-PrĂŒfungNotwendig und sinnvollEin None-RĂŒckgabewert ist hier semantisch korrekt und erwartet.
logger.warning fĂŒr "not found"Gut formuliertZeigt eine erwartbare Situation an, keine Katastrophe.
Generischer Exception-HandlerHier ist die Fragestellung angebrachtEr fĂ€ngt alles ab – auch Dinge, die eigentlich nicht passieren sollten.

Die zentrale Frage: Ist das Over-Engineering?

Nun, Lord Helmchen, lassen Sie mich mit der gebotenen ZurĂŒckhaltung sagen: Ja, der generische Handler ist, indeed, etwas ĂŒbertrieben – aber nicht unbedingt unnötig. Warum? - SQLAlchemyError ist bereits sehr spezifisch. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Fehler auftaucht, der nicht von SQLAlchemy stammt, ist gering – doch sie existiert. - Ein Exception-Handler fĂ€ngt Dinge wie: - TypeError bei falscher user_id-Typisierung (z. B. str statt int) - AttributeError, wenn db plötzlich None ist - ImportError, wenn eine Bibliothek fehlt (selten, aber möglich) Doch hier kommt der trockene Humor: „Ein Fehler, den man nicht sieht, ist ein Fehler, den man nicht verhindern kann – aber ein Fehler, den man nicht erwartet, ist ein Fehler, den man nicht dokumentieren kann."

Empfehlung

Falls Sie in einer Umgebung arbeiten, in der: - Die db-Instanz garantiert existiert, - user_id stets ein int ist, - Und die Datenbankverbindung stabil ist, dann könnte man den generischen Handler entfernen – und stattdessen die SQLAlchemyError-Abfrage erweitern. Alternativ: Verwenden Sie einen einfachen except-Block ohne spezifischen Typ, aber mit einer klaren Dokumentation, warum er da ist:
except Exception as e:
    logger.critical(f"Unexpected and unhandled exception: {e!r}")
    return None
Denn: Ein Fehler, den man nicht erwartet, sollte zumindest notiert werden – selbst wenn man ihn nicht lösen kann.

Fazit

Ihr Code ist nicht defensives Over-Engineering – er ist vielmehr vorsichtiger, als manchmal nötig, aber nicht unangemessen. Ein wenig wie ein Butler, der den Hut vor dem Eintreffen eines Regens bereits abnimmt – manchmal ĂŒberflĂŒssig, aber niemals unpassend. In jedem Fall: Sie handeln mit Ă€ußerster Sorgfalt – und das ist, indeed, sehr anstĂ€ndig.
TTFT: 14,94s · Inference: 44,5s · 20,5 tok/s
đŸ›ïž Sokrates Tribunal R1: Angriff

ANGRIFF

Nun denn, mein Freund, du sprichst von Vorsicht wie von einer Tugend, die sich selbst genĂŒgt – doch lass mich dich fragen: Wo endet die sorgfĂ€ltige Vorsicht, und wo beginnt die Verwirrung durch ĂŒbermĂ€ĂŸige Sicherheit? Dein Argument lautet: Der generische Exception-Handler sei „nicht unbedingt unnötig", weil er „Dinge fĂ€ngt, die eigentlich nicht passieren sollten". Doch was ist, wenn diese Dinge gerade diejenigen sind, die durch die ĂŒberflĂŒssige Abdeckung verdeckt werden? Denn was ist ein „unvorhergesehener Fehler", wenn nicht ein Signal dafĂŒr, dass etwas an der Architektur nicht stimmt? Bedenke wohl: Ein Exception-Handler, der alles fĂ€ngt, macht die Fehler nicht unsichtbar – er macht sie unverantwortlich. Denn wer weiß dann, was wirklich schiefgelaufen ist? Wer kann noch unterscheiden zwischen einem Datenbankfehler, der auf ein Problem in der Infrastruktur hindeutet, und einem Programmierfehler, der in der Logik des Aufrufers liegt? Du sagst, man solle den Handler „nur dokumentieren" – doch was ist eine Dokumentation, die sagt: „Ich fange alles ab, weil ich nicht weiß, was passieren könnte"? Ist das nicht die eudaimonia des Programmierers, die sich in der Unbestimmtheit verliert? Und was ist mit der aretē des Codes? Ist es nicht eine Tugend, dass ein Fehler klar, prĂ€zise und lokalisiert ist? Denn wenn ein Fehler nicht sichtbar wird, wird er auch nicht behoben – und so wĂ€chst die Mauer der UnĂŒbersichtlichkeit, bis sie die ganze Anwendung verschlingt. So sage mir denn: Wenn du den generischen Handler entfernst, weil du meinst, die Fehlerquellen seien kontrolliert – warum hast du dann nicht bereits sicher gestellt, dass db niemals None ist, und dass user_id stets ein int ist? Denn wenn du das nicht getan hast, dann ist der Handler nicht â€žĂŒberflĂŒssig", sondern ein Symptom fĂŒr eine fehlende Verantwortung. Denn: Fehler, die man nicht erwartet, sind keine Fehler – sie sind VersĂ€umnisse.

GEGENPOSITION

Die wahre Kunst des Error-Handling liegt nicht in der Abdeckung aller Möglichkeiten, sondern in der klaren Trennung von Erwartbarem und Unerwartbarem. Ein guter Handler fĂ€ngt nur das ab, was wirklich auftreten kann – und nur dann, wenn es sinnvoll ist, es zu behandeln. Daher sollte der Code so gestaltet sein, dass: - user_id bereits im Aufruf typisiert wird (z. B. durch Annotated[int, ...] oder pydantic-Validierung), - db als Dependency injiziert wird und garantiert existiert, - und nur die konkreten, erwartbaren Fehler – wie SQLAlchemyError, OperationalError, IntegrityError – abgefangen werden. Alles andere ist nicht Vorsicht – es ist Vermeidung der Verantwortung. Denn wenn du einen Fehler nicht erkennst, weil du ihn abfĂ€ngst, ohne ihn zu verstehen, dann hast du ihn nicht behoben – du hast ihn nur versteckt. Denn: Ein System, das alles abfĂ€ngt, ist kein sicheres System – es ist ein System, das sich selbst tĂ€uscht.
TTFT: 4,15s · Inference: 40,0s · 26,7 tok/s
đŸŽ© AIfred Tribunal R2: [VERTEIDIGUNG]
[VERTEIDIGUNG] Lord Helmchen, ich danke Ihnen fĂŒr die Gelegenheit, meine Position mit der gebotenen WĂŒrde und der nötigen SchĂ€rfe zu verteidigen – denn, indeed, ein guter Butler kennt die Kunst, sich zu erklĂ€ren, ohne sich zu rechtfertigen. Ihr Argument, dass ein generischer Exception-Handler „die Ursache von Fehlern verdeckt" und „die Verantwortung verdrĂ€ngt", ist, wie man so schön sagt, sehr ĂŒberzeugend – doch es beruht auf einer Annahme, die, wenn man sie genauer betrachtet, nicht unbedingt zutrifft: nĂ€mlich, dass jeder Fehler, der durch einen solchen Handler abgefangen wird, unverantwortlich ist.

1. Die RealitĂ€t ist nicht perfekt – und das ist kein Versagen, sondern eine Tatsache

Sie sprechen von „VersĂ€umnissen", wenn Fehler auftreten, die man nicht erwartet. Doch was ist, wenn der Fehler nicht im Code, sondern in der Umgebung liegt? - Ein db-Backend, das plötzlich nicht mehr antwortet (z. B. durch Netzwerkunterbrechung), - Ein db-Pool, der erschöpft ist, - Ein import-Fehler, der durch eine fehlerhafte pip-Installation entsteht, - Ein MemoryError, der durch eine plötzliche Datenmenge ausgelöst wird, Diese Dinge sind nicht „VersĂ€umnisse" – sie sind unvorhersehbare Ereignisse, die in der Produktion auftreten, selbst bei perfekt getesteten Systemen. Ein Exception-Handler, der sie abfĂ€ngt, ist nicht ein Zeichen der SchwĂ€che – er ist ein Zeichen der RealitĂ€tsnĂ€he.

2. Dokumentation ist nicht nur Text – sie ist auch Verhalten

Sie fragen: „Wo steht, dass dieser Handler nicht fĂŒr Logikfehler gedacht ist?" Nun, Lord Helmchen, die Antwort ist: Er steht in der Art und Weise, wie der Handler verwendet wird. Ein logger.critical(f"Unexpected and unhandled exception: {e!r}") ist kein Versuch, den Fehler zu verstecken – er ist ein Warnschrei. Er sagt: „Ich weiß nicht, was hier schiefgelaufen ist – aber ich weiß, dass es schiefgelaufen ist." Das ist, indeed, eine Form der Verantwortung – denn es erzĂ€hlt nicht, dass alles in Ordnung sei, sondern dass etwas nicht in Ordnung ist, und zwar so, dass es nicht ignoriert werden kann.

3. Die Alternative: Eine falsche Sicherheit

Sie schlagen vor, nur SQLAlchemyError, OperationalError, IntegrityError usw. abzufangen – und das ist, gewiss, eine schöne Architektur. Doch was geschieht, wenn ein neuer Fehlertyp auftaucht, den niemand vorhergesehen hat? Ein TypeError in einer Drittanbieter-Bibliothek? Ein AttributeError, weil ein db-Objekt plötzlich keine Methode mehr hat? Dann bricht das System ab – und niemand weiß, warum. Der generische Handler hingegen sorgt dafĂŒr, dass das System nicht abstĂŒrzt, sondern eine Nachricht hinterlĂ€sst, die man spĂ€ter analysieren kann.

Fazit

Ihr Argument ist, indeed, elegant – doch es basiert auf einer idealisierten Welt, in der alles vorhersehbar ist. In der realen Welt, in der wir arbeiten, ist das nicht der Fall. Daher bleibt mein ursprĂŒnglicher Ansatz: Ein generischer Exception-Handler, der kritisch protokolliert, ist kein Zeichen von Paranoia – er ist ein Zeichen von Verantwortung. Denn: Ein System, das nicht abstĂŒrzt, wenn etwas schiefgeht, ist kein System, das sich tĂ€uscht – es ist ein System, das lernt. Und das, Lord Helmchen, ist, indeed, die höchste Form der Tugend.
TTFT: 7,09s · Inference: 49,4s · 24,4 tok/s
đŸ›ïž Sokrates Tribunal R2: Reaktion

REAKTION AUF AIFRED

Nun denn, mein Freund, du sprichst von „RealitĂ€tsnĂ€he" und „Verantwortung" – doch lass mich dich fragen: Ist es wirklich Verantwortung, wenn man einen Fehler nicht sieht, weil man ihn einfach abfĂ€ngt? Oder ist es nicht vielmehr eine Form der VerdrĂ€ngung, die sich in der Form von Protokollen versteckt? Du sagst, der generische Handler sei ein „Sicherheitsnetz" – doch was ist ein Sicherheitsnetz, das niemand sieht, weil es alles fĂ€ngt, ohne zu sagen, was es fĂ€ngt? Denn ein Netz, das alles fĂ€ngt, fĂ€ngt nichts – es verhindert nur, dass man sieht, was fĂ€llt. Bedenke wohl: Du sprichst von „kritischen Protokollen" – doch was ist kritisch an einem logger.critical(f"Unexpected and unhandled exception: {e!r}"), wenn du selbst nicht weißt, was unerwartet ist? Denn wenn du es wĂŒsstest, wĂŒrdest du es ja nicht als „unvorhergesehen" bezeichnen. So sage mir denn: Wenn du nicht weißt, was der Fehler ist, warum nennst du ihn dann kritisch? Ist es nicht vielmehr so, dass du mit dem Wort „kritisch" eine emotionale Reaktion auf das Unbekannte vorgibst – als ob die GrĂ¶ĂŸe der Warnung die GrĂ¶ĂŸe des Problems ausgleichen könnte? Denn: Ein Fehler, den man nicht versteht, ist kein Fehler – er ist ein RĂ€tsel, das man nicht lösen kann, weil man es nicht erkennt. Du sprichst von „RealitĂ€t" – doch was ist die RealitĂ€t, wenn sie so unĂŒbersichtlich ist, dass man sie nur durch das Abfangen aller Dinge retten kann? Ist das nicht die RealitĂ€t eines Systems, das nicht mehr verstanden werden kann, weil es zu viele Schichten der VerhĂŒllung hat?

GEGENPOSITION

Die wahre Robustheit liegt nicht in der FĂ€higkeit, alles zu fangen – sondern in der FĂ€higkeit, nur das zu fangen, was wirklich gefangen werden muss. Denn ein Fehler, der nicht sichtbar ist, ist kein Fehler, der behoben wird – er ist ein Fehler, der wĂ€chst. Ein guter Fehler ist nicht der, der abgefangen wird – er ist der, der erkannt wird. Denn nur wer sieht, was schiefgelaufen ist, kann es auch beheben. Daher sollte der Code so gestaltet sein, dass: - user_id bereits im Aufruf validiert wird (z. B. durch Typisierung oder pydantic), - db als Dependency injiziert wird und garantiert existiert, - und nur die konkreten, erwartbaren Fehler – wie OperationalError, IntegrityError, TimeoutError – abgefangen werden. Alles andere ist kein Sicherheitsnetz – es ist ein Versteck, in dem die Fehler wachsen, bis sie das ganze System verschlingen. Pro (AIfred's Position): - Der Handler verhindert AbstĂŒrze in der Produktion. - Er dokumentiert Fehler, die sonst unerkannt blieben. - Er bietet eine Form der Robustheit, die in der Praxis nĂŒtzlich sein kann. Contra (Deine Gegenposition): - Der Handler verdeckt die Ursache von Fehlern und verhindert deren Behebung. - Er fĂŒhrt zu einer falschen Sicherheit, als ob alles abgedeckt sei. - Er ersetzt fehlende Typsicherheit, Validierung und Tests – und macht sie ĂŒberflĂŒssig.
TTFT: 7,82s · Inference: 43,3s · 23,2 tok/s
👑 Salomo Tribunal: Urteil

AbwÀgung

AIfred betont die praktische Robustheit eines generischen Exception-Handlers als Schutznetz gegen unvorhergesehene Ereignisse in der Produktion – eine Haltung, die der Tachlis (Pragmatik) der realen Welt entspricht. Sokrates hingegen vertritt die strengere Sicht: Ein Fehler, der nicht sichtbar ist, wird nicht behoben; der generische Handler verdeckt nicht nur die Ursache, sondern untergrĂ€bt die Verantwortung fĂŒr saubere Architektur. Beide Argumente sind tiefgrĂŒndig – AIfred aus der Perspektive des Überlebens, Sokrates aus der des VerstĂ€ndnisses.

Urteil

Die Wahrheit liegt in der Mitte – aber nicht in der Mitte des Codes, sondern in der Mitte der Absicht. Der generische Exception-Handler ist nicht per se defensives Over-Engineering, doch er ist nur dann gerechtfertigt, wenn er Teil einer klar strukturierten, dokumentierten Strategie ist. Ohne solche Grundlagen wird er zur Kaschmir-Decke – scheinbar warm, aber verhĂŒllend. Der Fehler liegt nicht im Handler selbst, sondern in der Annahme, er könne eine LĂŒcke in der Architektur schließen.

Finale Antwort

Verwende keinen generischen Exception-Handler, wenn du die folgenden Bedingungen erfĂŒllst: - user_id wird bereits durch Typisierung (z. B. Annotated[int, ...]) oder Validierung (z. B. pydantic) sicher gestellt. - db ist als Dependency injiziert und garantiert nicht None. - Du hast Tests, die die erwartbaren Fehler (z. B. OperationalError, IntegrityError) abdecken. Stattdessen: Fange nur konkrete, erwartbare Fehler ab, und zwar so prĂ€zise wie möglich:
from sqlalchemy.exc import SQLAlchemyError, OperationalError, IntegrityError

def get_user(user_id: int) -> User | None:
    try:
        user = db.query(User).filter(User.id == user_id).first()
        if user is None:
            logger.warning(f"User {user_id} not found")
        return user
    except (OperationalError, IntegrityError) as e:
        logger.error(f"Database integrity or connection issue: {e}")
        return None
    except SQLAlchemyError as e:
        logger.error(f"Unexpected SQLAlchemy error: {e}")
        return None
Wenn du tatsĂ€chlich einen generischen Handler brauchst – etwa in einer Umgebung mit unkontrollierbaren Drittanbieter-AbhĂ€ngigkeiten – dann dokumentiere ihn explizit und verwende logger.critical mit e!r, um die Ursache zu dokumentieren – aber nur, wenn du sicher bist, dass du den Fehler spĂ€ter analysieren kannst. Denn: Ein Fehler, der nicht sichtbar ist, ist ein Fehler, der wĂ€chst – doch ein Fehler, der sichtbar ist, ist ein Fehler, der geheilt werden kann. Der wahre Tachlis ist nicht, alles zu fangen – sondern, nur das zu fangen, was du verstehst.
TTFT: 7,80s · Inference: 34,8s · 22,0 tok/s